Leitbild

Mission

Die Stiftung Offene Hand  (Swis­s­hand) ist eine gemein­nützige Stiftung, die aus christlich human­itär­er Überzeu­gung einen unternehmerischen Ansatz in der Entwick­lungs-zusam­me­nar­beit ver­fol­gt.

Wir kom­binieren unternehmerische Inten­sivschu­lung, Kleinkred­itver­gabe und beglei­t­ende Beratung. Damit ermöglichen wir vornehm­lich ini­tia­tiv­en Frauen und ihren Fam­i­lien in aus­geprägten Armut­sre­gio­nen – vor­wiegend in Afri­ka – eine selb­ständi­ge, exis­ten­zsich­ernde Tätigkeit.

Strategie
  1.  Gezielt wählen wir Armut­sre­gio­nen ohne Zugang zu Selb­sthil­fe­pro­gram­men aus. Wir geben Impulse für die wirtschaftliche und soziale Entwick­lung ganz­er Dor­fge­mein­schaften.
  2.  Armut wird an der Wurzel bekämpft, da wir Fam­i­lien ermöglichen, ein Einkom­men zu erzie­len.
  3.  Entschlossene Frauen sind unsere primäre Ziel­gruppe; sie wer­den ihren Kindern zugle­ich ein Beispiel zur Nachah­mung.
  4.  Die Pro­gramm-Teil­nehmenden wer­den sorgfältig aus­gewählt, geschult und begleit­et.
  5.  Die Unter­stützung erfol­gt durch verzinsliche Kleinkred­ite; das fördert die Eigen­ver­ant­wor­tung.
  6.  Die Kred­it­be­träge sind klein, die Kred­itbe­din­gun­gen trag­bar, und die Laufzeit der Kred­ite ist kurz.
  7.  Die Kred­ite sind eng mit Schu­lung, Beratung und Begleitung verzah­nt; sie ent­fal­ten dadurch eine pos­i­tive Eigen­dy­namik.
  8.  Es entste­ht keine Schulden­falle. Die Tilgungsquote ist hoch; die Spenden kom­men infolgedessen mehrfach zum Ein­satz.
  9.  Durchge­führt wer­den die Pro­gramme von kom­pe­ten­ten, entsprechend geschul­ten und ver­trauenswürdi­gen lokalen Part­nern.
  10.  Der Fort­gang der Pro­gramme wird laufend überwacht.
Führung und Organisation

Swis­s­hand wird vom ehre­namtlichen Stiftungsrat unternehmerisch geführt.

Vor Ort arbeit­et Swis­s­hand mit kom­pe­ten­ten und zuver­läs­si­gen Part­nern zusam­men, vor allem mit pri­vat­en oder kirch­lichen Entwick­lungsin­sti­tu­tio­nen sowie Koop­er­a­tiv­en, aber nicht mit staatlichen Stellen. Die Umset­zung wird durch Pro­gram­mver­ant­wortliche in der Schweiz und vor Ort überwacht.

Stan­dar­d­isierte Prozesse für Part­ner­auswahl, Aus­bil­dung, Kred­itver­gabe und die laufende Überwachung der Pro­gramme stellen den ziel­gerecht­en und effizien­ten Ein­satz der Mit­tel sich­er.

In Aus­nah­me­fällen — und soweit mit der Mis­sion vere­in­bar — kann Swis­s­hand auch als Finanzierungss­tiftung für Pro­gramme von Drit­tor­gan­i­sa­tio­nen auftreten.

Finanzierung

Die Stiftung finanziert sich mit Spenden und Legat­en aus dem Kreise der Stifterin VCU und von weit­eren pri­vat­en Spenderin­nen und Spendern sowie mit Beiträ­gen von Unternehmen, Stiftun­gen, Kirchen, Gemein­den und Kan­to­nen.